Ein Modell zur Erklärung von Freizeitmobilität

In den Verkehrswissenschaften dominieren im Kontext der Freizeitmobilität Expertendefinitionen; Einschätzungen durch
die Freizeitmobilen selbst spielen selten eine Rolle. Um aber Freizeitmobilität verstehen und erklären zu können,
bedarf es der Auseinandersetzung mit subjektiven emotionalen Bedeutungen, Inhalten, Motiven und Erlebensweisen.
Dazu berichten wir die Ergebnisse einer repräsentativen Haushaltsbefragung (n=960). Anschließend wird ein
theoretisches Rahmenmodell der Freizeitmobilität vorgestellt und mit Hilfe von Ergebnissen aus halbstrukturierten
Tiefeninterviews (n=280) für mobilitätsrelevante Aktivitäten der Wochenendfreizeit überprüft und präzisiert.
Stichworte: Subjektive Bedeutung von Freizeit – Motive der Freizeitmobilität – freizeitmobilitätsrelevante Aktivitäten





Understanding Leisure-Time Mobility
The individuals’ perspective of leisure-time mobility is widely ignored in transportation research. In order to improve
the understanding of leisure-time mobility, however, it is necessary to focus on emotional connotations,
subjective reasons and motives. Therefore we report the results of a representative questionnaire study (n=960).
Afterwards, results of half-structured interviews (n=280), which were based on a theoretical model that combines
motivational and external factors in leisure-time mobility will demonstrate the validity of this model for weekend leisure-time activities.
Key words: subjective meaning of leisure-time – motives for leisure-time mobility – dimensions of mobility motives


Aus: Wolfgang Fastenmeier & Herbert Gstalter, Ein Modell zur Erklärung von Freizeitmobilität, Tourismusjournal, 1, 2003, S. 43-57.


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