Die Rolle der Psychologischen Fahrverhaltensbeobachtung im Beurteilungsprozess der Fahreignung von Senioren.

Die psychologische Fahrverhaltensbeobachtung wird begrifflich abgegrenzt und ihre Entwicklungsgeschichte skizziert. Danach werden die Ergebnisse von Fahrverhaltensbeobachtungen mit älteren Autofahrern referiert und mit den Leistungen jüngerer Stichproben verglichen. Es wird gezeigt, mit welchen Variablen die Leistung bei einer Fahrt variiert und welche Zusammenhänge zu psychometrischen Testverfahren, Persönlichkeitsfaktoren und Unfallverwicklung bestehen. Dies verweist auf die Frage, als was Fahrverhaltensbeobachtungen betrachtet werden sollten, da sie einerseits als Kriteriumsvariable, andererseits aber auch als Prognoseinstrument dienen. Anschließend werden methodische Anforderungen an das Verfahren geschildert (i.S. von Standardisierung, Normierung, Cut-off-Werten) und Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes der Methode zur Eignungsbeurteilung älterer Kraftfahrer diskutiert.

Aus: Fastenmeier, W. & Gstalter, H. (i. Ersch.). Die Rolle der Psychologischen Fahrverhaltensbeobachtung im Beurteilungsprozess der Fahreignung von Senioren. Zeitschrift für Verkehrssicherheit
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